Über mich
Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten – das war schon immer mein Antrieb. Nach meiner Ausbildung zur Erzieherin und mehreren Jahren als KiTa-Leitung wuchs in mir der Wunsch, meine pädagogische Arbeit noch breiter aufzustellen und neue Perspektiven kennenzulernen. Ich wechselte in den präventiven Bereich des Jugendamtes, wo ich bis heute tätig bin, und studierte berufsbegleitend Sozialpädagogik. In dieser Zeit durfte ich zahlreiche spannende Präventionsprojekte entwickeln und begleiten – stets mit dem Ziel, Kinder, Familien und Fachkräfte nachhaltig zu stärken.
Gleichzeitig habe ich begonnen, mein Wissen und meine Praxiserfahrungen weiterzugeben, in der Aus- und Weiterbildung von Tagespflegepersonen und angehenden Erzieher*innen sowie in der praxisnahen Begleitung pädagogischer Fachkräfte in Fortbildungen und Intervisionen. Dieser Austausch ist für mich bis heute ein zentraler Teil meiner Arbeit.
Auf der Suche nach einer Haltung, die sich mit meinem Menschenbild deckt bin ich zur systemischen Pädagogik und Beratung gekommen. Über mehrere Jahre habe ich mich berufsbegleitend in diesem Ansatz weitergebildet – und gefunden, was für mich heute grundlegend ist: Eine Haltung, die wertschätzt, die nach Lösungen sucht statt nach Schuld, die Ressourcen sieht und Entwicklung ermöglicht. Die Systemik ist für mich mehr als ein Methodenkoffer – sie ist mein berufliches Zuhause geworden.
Meine Ausbildungen in systemischer Pädagogik und systemischer Beratung habe ich beim KiM-Institut absolviert und kann dieses jedem wärmstens ans Herz legen, der sich in diesem Bereich weiterbilden möchte (Nähere Infos unter www.kim-institut.de).
Es bereitet mir große Freude, das erlernte Wissen weiterzugeben, Räume für Reflexion zu schaffen und gemeinsam mit Menschen neue Blickwinkel zu entdecken.
Wenn Sie auf der Suche nach einer Begleitung sind, die Praxisnähe, Erfahrung und Haltung vereint – dann sind Sie bei mir richtig. Ich freue mich darauf, Sie und Ihre Themen kennenzulernen.
Warum ich so gerne im pädagogischen Kontext arbeite...
weil es für mich nichts Kraftvolleres gibt, als diesen Moment: Wenn der Blick auf ein Kind kippt – weg vom Problem, hin zur Geschichte dahinter.
Wenn aus "Was stimmt nicht mit ihm?" die Frage wird: "Was will dieses Verhalten vielleicht zeigen?"
Wenn sich in einem Team die Perspektive verschiebt – nicht durch Druck, sondern durch echtes Hinschauen.
Ich arbeite systemisch, weil ich überzeugt bin:
Jedes "Symptom" erzählt von einem Bedürfnis, das (noch) keinen anderen Ausdruck gefunden hat.
In pädagogischen Teams begleite ich gern genau diesen Prozess – hin zu einem gemeinsamen Verständnis, das nicht verurteilt, sondern verbindet.